Die Gemeinde Deventer möchte ein Pilotprojekt mit nachhaltigen Laternenmasten starten, die nicht nur Energie sparen, sondern auch zwei Ladepunkte enthalten.
An verschiedenen Standorten in Deventer können Besitzer von Elektroautos ihre Fahrzeuge an diesen Laternenmasten aufladen. Der Bürgermeister und die Stadträte schlagen dem Stadtrat vor, das Pilotprojekt zu genehmigen und die beschleunigte Einführung dieser nachhaltigen Laternenmasten zu erforschen.
Die Straßenbeleuchtung macht derzeit rund 40 % der Stromrechnung der Gemeinde Deventer aus. Von den 24.000 Straßenlaternen im Gemeindegebiet ist bereits ein Viertel mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Stadtrat Jaimi van Essen (Nachhaltigkeit): „Der beschleunigte Umstieg auf nachhaltige Straßenbeleuchtung ist notwendig, um den Energieverbrauch bis 2030 um 55 % zu senken, wie im Klimaabkommen vereinbart.“
„Mit der steigenden Anzahl an Elektroautos benötigen wir immer mehr Ladestationen“, so Stadtrat Marcel Elferink (Mobilität, Lebensumfeld). „Durch die Integration in die Laternenmasten müssen wir nicht mehr überall einzelne Ladestationen installieren. Das spart Platz und sorgt für ein aufgeräumteres Erscheinungsbild. Außerdem entstehen so geeignetere Standorte für Ladeeinrichtungen.“
Andere Städte wie Arnheim, Amsterdam und Rotterdam haben bereits positive Erfahrungen mit nachhaltigen Lichtmasten und integrierten Ladestationen gemacht. Sie haben gezeigt, dass die Integration von Ladestationen in Lichtmasten nicht nur Platz spart, sondern auch Kosten senkt und zu einem nachhaltigeren Lebensumfeld beiträgt.
Neben Ladestationen können diese nachhaltigen Straßenlaternen unter anderem auch Messgeräte für Luftqualität und Lärm integrieren. Sie lassen sich zudem mit 5G-Antennen kombinieren. Kommunen sind verpflichtet, Telekommunikationsanbietern Standorte für diese Antennen anzubieten.
Der Bürgermeister und die Stadträte schlagen vor, ein Pilotprojekt mit 36 bis 52 Ladepunkten (zwei pro Laternenmast) in den Stadtteilen Steenbrugge und Vijfhoek sowie in Diepenveen zu starten. Sie wollen außerdem prüfen, ob die beschleunigte Erneuerung der Straßeninfrastruktur durch die Einnahmen aus den Ladepunkten und Mobilfunkantennen finanziert werden kann.
Zum Pilotprojekt für Ladestationen gehört auch die Einbindung von Nutzern und Anwohnern in der Nähe der nachhaltigen Straßenlaternen. Sie werden über die Installation der Laternen informiert und nach ihren Erfahrungen befragt. Der Stadtrat wird den Vorschlag voraussichtlich im Frühjahr beraten. Die Anwohner der betroffenen Straßen werden rechtzeitig über das Pilotprojekt und die geplanten Arbeiten informiert.
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